OPAL

Stein der tausend Lichter


G.Water Opal cab. Mexico 128x98x71 459 cts. 5374

Opal – Stein der tausend Lichter, Regenbogenstein, Stein der Hoffnung: Für Opale gibt es viele Namen, die alle ausdrücken, wie einzigartig, faszinierend und wunderschön sie sind. Im Farbspiel des Edelopals schimmern je nach Lichteinfall alle Farben des Regenbogens – ein im Mineralreich einzigartiges Phänomen.

Wir präsentieren Ihnen im Urwelt-Museum Prunkstücke von einzigartiger Qualität und Schönheit, Leihgaben der ältesten Firma der Welt, die Opale schleift und handelt, der Firma EMIL WEIS OPALS aus Kirschweiler bei Idar-Oberstein. Dazu zeigen wir Ihnen mit Unterstützung unserer Sammlergemeinschaft, welche Opale in der Region Oberfranken gefunden wurde sowie historische Funde aus der Sammlung Kaefferlein. Weitere Highlights sind synthetische Opale aus der Mineralogischen Staatssammlung München und viel Wissenswertes und Unterhaltsames über Opale und ihre Ausgräber.

mit freundlicher Unterstützung von:  Logo Weiss

Opale und ihre Benennung

Gemeine Opale: Als Gemeine Opale (englisch: common opal) bezeichnet man Opale ohne Farbspiel. Zu den Gemeinen Opalen zählt man den Hyalit (von griechisch: hyalos = Glas), ein wasserklarer Opal ohne Farbspiel, der meist traubig bis krustenförmig ausgebildet ist. Holzopal, der gelblich bis bräunlich gefärbt ist, entsteht durch die Verkieselung von Holz. Auch der porzellanähnliche Kascholong zählt zu den Gemeinen Opalen. Da diese Opale zuerst in Usbekistan gefunden wurden, leitet sich der Name von der tatarischen Bezeichnung für einen „außerordentlich schönen Stein" ab. 

Edelopale: Opale mit Farbspiel werden nach der Transparenz, Körperfarbe und nach fundortspezifischen Eigenschaften unterschieden:

Schwarzer Opal hat eine schwarze Körperfarbe. Er ist opak bis leicht lichtdurchlässig, wen man ihn gegen eine starke Lichtquelle hält. Die Schicht, die das Farbspiel trägt, ist oft sehr dünn.

Dunkler Opal hat einen grauen bis anthrazitfarbenen Körper. Es gibt meist keine Trennung zwischen Körper und farbspielender Schicht.

Heller Opal ist durchscheinend bis opak, die Körperfarbe ist weiß. Sie bilden die Hauptmenge aller geförderter Opale.

Queensland Boulder-Opale umfassen eine große Vielfalt an Opalen, die Opalsubstanz füllt dabei Risse und Spalten in der Gesteinsmatrix aus - sie haben ein kräftiges Farbspiel und gute Festigkeit. Beim Boulder Matrix-Opal handelt es sich um eisenhaltiges Muttergestein, durchzogen von feinen Rissen, die mit Opal gefüllt sind. Yowah-Nuss-Opale kommen in den Minen um Yowah in West-Queensland vor: Es sind eingeschlossene Edelopale, die von nussförmigen eisenhaltigen Schalen umgeben sind. Als Boulder-Split bezeichnet man ein längs der Opal-Ader gespaltenes Stück – man erhält so 2 spiegelbildlich fast identische Farbmuster.

Mexiko-Opal bildet eine eigene Gruppe, denn zu den australischen Steinen bestehen charakteristische Unterschiede. Feueropale sind transparent (durchsichtig) bis transluzent (lichtdurchlässig), mit oder ohne Farbspiel in Orange-, Rot- und Gelbtönen. Feueropale mit Farbspiel werden häufig zu Cabochons geschliffen, Feueropale ohne Farbspiel meistens facettiert. Ein durchscheinender bis wasserklarer Opaltyp mit lebhaftem Farbenspiel ist der ebenfalls zu den Mexiko-Opalen zählende Wasseropal. Mexiko-Opal-Matrix nennt man Stücke, bei denen größere Einschlüsse von Feueropal oder Wasseropal in der Rhyolith -Matrix sitzen.

Opalmatrix nennt man ein helles, feinkörniges Gemenge aus Sand-, Ton-, Kaolin- und Opal-Partikeln, das Bindemittel ist Kieselsäure. Das Gestein kann behandelt werden und erhält dann eine dunklere Tönung, in der das Farbspiel der eingelagerten Opalteilchen deutlicher hervortritt.

weitere Sonderausstellung:

Faszinierende Kristallwelt - Calcite aus der Sammlung Weißnegger