1960, vor ca. 50 Jahren, feierten 17 afrikanische Länder, von Kamerun bis Mauretanien ihre Unabhängigkeit. Seitdem ist ein halbes Jahrhundert vergangen, aber Afrika ist immer noch ein Brennpunkt kriegerischer Auseinandersetzungen, ein Zankapfel zwischen Ost und West. Dabei geht es ganz besonders auch um Bodenschätze, an denen das arme Afrika außerordentlich reich ist.

Die Sonderausstellung im Urwelt-Museum ist dem schwarzen Kontinent gewidmet, dem

geheimnisvollen Kontinent, dessen im Boden verborgene Schätze noch viel zu wenig bekannt sind.


Berühmt sind noch die Diamanten, die in der Geschichte Afrikas manche reich gemacht haben, die heute aber auch Kriege und kriegerische Auseinandersetzungen finanzieren. Viel weniger bekannt ist, dass sich mit Tsumeb in Namibia die artenreichste Lagerstätte der Welt in Afrika befindet, dass Afrika zahlreiche Edelsteine für die Reichen der Welt liefert, und dass einer davon, der Tansanit, ganz exklusiv nur auf dem schwarzen Kontinent vorkommt.


Auch wenn die Sonderausstellung im Urwelt-Museum nur einen kleinen Teil der vielfältigen Schätze aus dem Boden Afrikas zeigen kann, so lässt schon diese Präsentation ahnen,

wie unendlich farben- und formenreich und wie wertvoll die Mineralien aus den Fundstätten des schwarzen Kontinents sind.


Wir danken dem „Museum Reich der Kristalle“ in München für die sehr gute Zusammenarbeit um diese faszinierende Ausstellung zu ermöglichen.

 

Hier einige Bilder: